Der Schweizer Spezialist für Mess- und Automatisierungstechnik befindet sich unter den Top sechs Prozent der weltweit über 100.000 untersuchten Unternehmen. In den Bereichen Umwelt, Ethik und nachhaltige Beschaffung konnte Endress+Hauser die gute Position weiter ausbauen. Das Thema Arbeit und Menschenrechte wurde durch geringfügige Feststellungen bei einer Arbeitssicherheitskontrolle am Standort Suzhou (China) niedriger bewertet. Grund waren zwei Fälle von unsachgemässem Gebrauch persönlicher Schutzausrüstung.
„Wir nehmen solche Vorfälle sehr ernst. Deswegen haben wir schnell reagiert und vor Ort sofort Massnahmen ergriffen“, betont Finanzchef Dr. Luc Schultheiss, der das Thema im Executive Board der Gruppe verantwortet. Endress+Hauser präzisierte Vorgaben zum sachgemässen Einsatz von persönlicher Schutzausrüstung und intensivierte die Schulung der Mitarbeitenden. Trotz positiver Rückmeldung der Behörden wirken sich die beiden Vorkommnisse aus dem Jahr 2023 weiter auf die Einstufung durch Ecovadis aus.
Ehrgeizige Nachhaltigkeitsziele
Endress+Hauser verfolgt ehrgeizige Nachhaltigkeitsziele. Dazu gehört die Verpflichtung im Rahmen der Science Based Targets Initiative (SBTi), über die gesamte Wertschöpfungskette bis 2050 CO2-neutral zu wirtschaften. Die Gruppe konzentriert sich dabei auf systematische Verbesserungen, eine solide Dokumentation und die Anpassung an regulatorische Rahmenbedingungen wie die EU-Richtlinie zur Nachhaltigkeits-Berichterstattung (CSRD).
2025 ist Endress+Hauser mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis in der Kategorie Mess- und Regeltechnik ausgezeichnet worden, auch für den Unternehmensbeitrag zur nachhaltigen Transformation der Prozessindustrie. „Freiwillige Ratings wie Ecovadis helfen uns, zu erkennen, wo wir noch besser werden können“, unterstreicht Julia Schempp, Corporate Sustainability Officer der Firmengruppe. „Der Anspruch von Endress+Hauser ist weiterhin, bei Ecovadis wieder eine Goldmedaille zu erreichen.“
Weitere Informationen unter www.endress.com