CEO Stefan Geller

Keimreduktion in Lebensmittel um 99.999%

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Die Patiswiss AG installiert in Gunzgen (SO) eine weltweit einzigartige LOG5 Pasteurisationsanlage mit integriertem Röstmodul, welche es ermöglicht, pathogene Keime wie Salmonellen in landwirtschaftlich geernteten Rohstoffen um 99.999% zu entfernen.

Die im Frühjahr 2022 in Betrieb genommene LOG5 Pasteurisationsanlage, entwickelt vom Schweizer Hersteller und Marktführer Napasol, stösst auf zunehmendes Interesse bei national und international agierenden Lebensmittelindustriebetrieben. Aufgrund von geregelten Vorschriften für den Export in verschiedene Länder wie zum Beispiel in die USA, aber auch als reine Vorsichtsmassnahme, wird der LOG5 «kill step» immer häufiger in Erwägung gezogen. «Lebensmittelrückrufe können für Hersteller nicht nur kostspielig und zeitintensiv, sondern auch reputationsschädigend sein», so CEO Stefan Geller, «deshalb gilt in der Branche eine Null-Toleranz-Politik.»

Mikrobiologische Kontaminationen entwickeln sich vor allem auf Lebensmittel, die bei der Verarbeitung oder Zubereitung nicht oder nicht ausreichend erhitzt und vom Konsumenten roh verzehrt werden. Solche Keime können oft bereits im Anbau, aber auch durch mangelnde Hygiene in der Verarbeitung oder falscher Lagerung entstehen. Pathogene Keime vermehren sich inhomogen, was es schwierig macht, diese ausfindig zu machen. Die Patiswiss AG leistet dank der flächendeckenden Pasteurisierung und optionaler Fremdkörperdetektion einen wichtigen Beitrag zur Lebensmittelsicherheit.

Unter moderaten Sattdampfbedingungen werden die Rohstoffe schonend pasteurisiert ohne dabei Farbe, Geschmack, Optik oder Nährstoffe des Produktes zu verändern. Mittels integriertem Röstmodul kann die Rohware anschliessend nahtlos geröstet werden. Dabei wird die bereits vorhandene Grundtemperatur genutzt, um Energie zu sparen. Betrieben wird die Anlage unteranderem über die im Jahr 2021 installierte Solaranlage auf dem Dach des Produktionsunternehmens. Während des ganzen Prozesses wird die Rohware in Behältern auf einer Förderstrecke transportiert, was Beschädigungen durch mechanische Einflüsse am Produkt auf ein Minimum reduziert. Von süssen Pasten und Crèmen bis hin zu gewürzten, karamellisierten oder schokolierten Nüsse und Kernen sind bei der internen Weiterverarbeitung fast keine Grenzen gesetzt.

Über Patiswiss
Die Patiswiss AG ist ein seit 1905 bestehendes Unternehmen mit Sitz in Gunzgen im Kanton Solothurn und spezialisiert auf die Nussverarbeitung und -veredelung. Das Unternehmen beschäftigt rund 50 Mitarbeiter und beliefert Industrie, Retail, Grosshandel, Gewerbe und Gastronomie im In- und Ausland.

Weitere Informationen unter www.patiswiss.com