Über 100 Jugendliche meistern Coding-Challenge bei der 8. Knapp Robo League
Wo sonst Logistiklösungen für den Weltmarkt entwickelt werden, herrschte letzte Woche konzentrierte Wettbewerbsatmosphäre. Über 100 Schüler:innen aus zehn Schulen stellten sich der Herausforderung, komplexe Aufgaben mit ihren selbst gebauten und programmierten Robotern zu lösen. Das anhaltend große Interesse zeigt, dass sich der Wettbewerb als fixer Termin für technikaffine Schulen etabliert hat. „Bei der Robo League erleben Jugendliche, dass Programmieren keine abstrakte Theorie ist. Mit ein paar Codezeilen bringen sie buchstäblich etwas in Bewegung. Gleichzeitig lernen sie, Probleme strukturiert im Team zu lösen. Das sind Fähigkeiten, die in der digitalen Arbeitswelt von morgen unverzichtbar sind“, erklärt Thomas Ulz, Head of Software Development bei Knapp Industry Solutions.
Die Champions der Robo League 2026
In fünf Disziplinen, vom präzisen Folgen von Linien über das Finden von Objekten bis hin zur Navigation in engen Bereichen, kämpften die Jugendlichen mit den Systemen Makeblock® mBot2 und LEGO® Mindstorms EV3 um die Podestplätze. Die Vorbereitung begann bereits Wochen vor dem Wettbewerb im Unterricht. Vor Ort arbeiteten die Jugendlichen selbstständig in Teams und gaben ihren Robotern den letzten Feinschliff. Nach einem intensiven Wettbewerbstag durften sich folgende Schulen über den Sieg und Kino-Gutscheine freuen: Peraugymnasium Villach, Mittelschule Semriach, BG/BRG/BORG Köflach und Private Mittelschule Dobl. Für einen fairen und reibungslosen Ablauf sorgten 20 Knapp-Lehrlinge, die den Wettbewerb als Schiedsrichter:innen unterstützten.
Zukunftsschmiede für junge Coding- und Technikinteressierte
Die Robo League wurde in Kooperation mit dem BRG Kepler ins Leben gerufen und ermöglicht Jugendlichen der Unter- und Oberstufe einen niederschwelligen Einstieg in Programmieren, logisches Denken und Problemlösung. Seit Beginn begleitet Knapp als Spezialist für Automatisierung und Robotik den Wettbewerb als engagierter Partner und fördert darüber hinaus als Gründungsmitglied der MINTality‑Stiftung gezielt Mädchen und junge Frauen, die sich für technische Ausbildungs- und Karrierewege interessieren. Statt trockener Theorie erleben die Schüler:innen bei der Robo League hautnah, wie ihre selbst geschriebenen Codezeilen Roboter zu autonomen Entscheidungen bewegen. Programmiert wird ausschließlich mit codebasierten Sprachen wie Python, C++ oder Java.
Weitere Informationen unter www.roboleague.at