Veränderungen bringen uns weiter

Unser Fachmagazin Lebensmittel-Industrie können wir Ihnen heute nach einem sanften Relaunch in einer optischen Modernisierung präsentieren.

Jürgen Thies ist ein international erfahrener Art Director, der mit uns das neue visuelle Konzept erarbeitet hat. Auch wenn bei uns die Inhalte immer im Vordergrund stehen, möchten wir unseren Lesern auch gestalterisch ein modernes und hohes Niveau bieten. Eine überarbeitete Titelseite, neue Schriften und eine grosszügige Gestaltung sorgen für ein frisches Erscheinungsbild. Dazu bieten wir unseren Lesern einen höheren Nutzwert mit noch mehr Fakten und wichtigen Kennzahlen an. Neben der visuellen Veränderung haben wir auch inhaltlich eine Veränderung bekannt zu geben. Begrüssen möchte ich als neuen Chefredakteur nun Peter Jossi. Er hat jahrelange Medienerfahrung und bringt viel Fachwissen aus der Nahrungsmittelindustrie mit. Mit seinem Know-how als Lebensmittel-Ingenieur wird unser Fachmagazin journalistisch kompetent betreut.

Unser Chefredakteur Christoph Hämmig hat sich entschlossen, das Medienhaus B2B Swiss Medien AG zu verlassen, um in einer anderen Funktion eine neue Herausforderung anzunehmen. Christoph Hämmig hat uns während mehr als fünf Jahren als Chefredakteur mit viel Engagement und Freude begleitet. Wir danken ihm für seine geleisteten Dienste und wünschen ihm viel Erfolg bei seinen neuen Projekten.

Veränderungen prägen auch unseren Alltag und beeinflussen unser Leben – das trifft insbesondere auch auf die Nahrungsmittelindustrie zu. Wie die Zukunft der Branche aussehen könnte, skizziert Stefan Pabst vom Think Tank W.I.R.E. in unserem Interview. Gemäss Pabst könnten beispielsweise neue Applikationen für Smartphones bei der Lebensmittelauswahl und Qualitätsprüfung an Bedeutung gewinnen. Das deutsche Fraunhofer-Institut entwickelt derzeit eine App für Spektralanalysen, die ohne zusätzliche Hardware funktionieren soll. Mit der integrierten Kamera sollen damit etwa Pestizid-Rückstände auf Obst und Gemüse erkannt werden können. Mobile Hilfsmittel könnten auch als sinnvolle Ergänzung für Vollzugs- und Zertifizierungsstellen dienen. Wie sich solche Tools in der Praxis tatsächlich bewähren werden, steht auf einem anderen Blatt geschrieben. So hält Stefan Pabst denn auch folgenden Leitgedanken fest: «Die Wünschbarkeit ist wichtiger als die technologische Machbarkeit.» Und: «Nicht alles, was technisch machbar ist, muss auch zwingend umgesetzt werden.»

Petra Zentner
Geschäftsführerin



LEBENSMITTEL-INDUSTRIE 5/6 2018